Konzeption von Digitalisierungsprojekten

Konzeption von Digitalisierungsprojekten
Digitalisierungsprojekte müssen richtig konzipiert sein.  Eine große Bandbreite von Technologien steht bereit - es fehlt aber oft an strategischer und betriebswirtschaftlicher Vision. Digitalisierungsvorhaben sind im Vergleich zu den üblichen IT-Projekten oftmals komplexer. Mehrere involvierte Auftraggeber, eine Vielzahl zu integrierender Lösungsbausteine und die erforderliche Professionalität im Projektmanagement lassen hier einen externen, neutralen Generalunternehmer sinnvoll erscheinen. Deshalb fungiert das IIW als Integrator und Generalunternehmer.  Digitalisierungsprojekte werden auf der Zeitschiene als Roadmap entwickelt.  Einzelprojekte des Projektportfolios werden in ihren Zusammenhängen im Projektmanagement präsentiert.  Alle Einzelprojekte können von uns konzipiert, geleitet und bewertet werden. Wir evaluieren für Sie das gesamte Digitalisierungsprojekt als Organisationsentwicklungsprojekt, in seinen technischen Dimensionen (Kompatibilität, Sicherheit, u.a.m.) sowie als betriebswirtschaftliches Investitionsprojekt mit allen Finanzierungsfacetten. Digitalisierungsvorhaben stellen immer eine Kombination aus vielen Einzelbausteinen dar, die zu einer funktionierenden ganzheitlichen Lösung integriert werden. Mit den entsprechenden Technologielieferanten stehen wir in engem Kontakt und klären alle Fragen rund um Geschäftsprozesse, Design und Layout, technische Standards und Schnittstellen und weitere Spezifikationen. Nach aktuellem Stand stehen für Industrie 4.0-Vorhaben die folgenden Technologien und Anwendungen zur Verfügung, die in integrierte Lösungen mit Schlagkraft mit eingebunden werden können:  
  • Sensorik und weitere Instrumente zur laufenden Datengenerierung Neue Anwendungen und Automationspotentiale lassen sich nur auf Basis aktueller und laufend generierter Daten erschließen. Sensorik liefert unterschiedlichste und umfängliche Daten zu physischen Ressourceneigenschaften und Prozesszuständen in allen Branchen und Anwendungsfeldern.  Neben Sensorik kommen auch weitere Instrumente der laufenden automatisierten und massenleistungsfähigen Datengenerierung in Betracht, beispielsweise die laufende Auswertung von Internet-Information und Social Media.

Business CaseNutzer-Profile können auf Basis von Daten, generiert durch Wearables, aber auch durch Bewegungsdaten von Mobile Devices und Einträge in und Aktivität auf Social Media erstellt und laufend aktualisiert werden.  

  • 5G Daten-Kommunikation Eine zentrale Stärke der Digitalisierung liegt in der Überallverfügbarkeit von Daten. Digitalisierung ist daher nur mit einer superschnellen und hochkapazitativen Datenübertragung sinnvoll und möglich.  5th Generation Datenkommunikation (5G) erlaubt nicht nur ein Vielfaches von 4G, sondern weist mit verteilter Intelligenz entlang der Datenleitungen eine neue Architektur auf.

Business CaseAutonome Fahrzeuge senden ihre Daten nicht direkt in den Zentral-Server des Herstellers, sondern die Daten wandern mit dem Fahrzeug entlang der Autobahn von einem dezentralen Server zum nächsten.    

  • Big Data Anwendungen Jenseits von Data Warehousing und Data Mining - bei unseren Big Data Anwendungen geht es um kreative und vor allem profitable neue Nutzungen von Daten, beispielsweise Betriebsdaten aus Produktion und Supply Chain, oder Kundendaten aus Vertrieb und Kundenbetreuung. Diese Daten liegen teils bereits umfänglich vor, ohne dass sie für Verbesserungs-, Automations- oder Servicezwecke genutzt werden.  Zum anderen geht es darum, Daten gezielt und systematisch für neue Verbesserungs-, Automations- und Servicezwecke zu generieren.  Unsere Big Data Anwendungen umfassen natürlich die hochleistungsfähige Hard- und Software für die Real-Time Verarbeitung - insbesondere unsere Excalibur Serverfarmen.

Business Case:   Manche Unternehmen verfügen bereits jetzt über vielfältige Kundendaten, die laufend aktualisiert und mit Umfelddaten verknüpft neue Geschäftsoptionen bieten, auch außerhalb des angestammten Geschäfts, möglicherweise als neues Geschäftsmodell.

  • Simulations-Werkzeuge und 3-D-basierte Objektmodellierung Mehr Daten erlauben einfacheren Umgang mit alternate reality und simulation. Simulation in unserem Verständnis enthält auch im 3D-Drucker additiv erstellte Objekte, an denen physisch und real Bearbeitungsgänge für Test- und Trainingszwecke ausgeführt werden, bevor das eigentliche Objekt der Bearbeitung unterzogen wird.

Business Case:   Testbehandlungen am Modell bevor die Herzoperation in natura am lebenden Objekt ausgeführt wird.

  • Predictive Analysis und Advanced Planning Laufende Datenerhebung, Erfahrungswerte und Statistik-Tools erlauben eine Vorausschau auf zu erwartende Ereignisse.  Bei Eintreten bestimmter Schwellenwerte können bereits Geschäftsprozesse ausgelöst werden, die dann bereits erledigt sein werden, wenn Ereignis X schließlich eintritt.

Business CaseSchwingungen einer Maschine überschreiten einen definierten Toleranzwert und lassen einen Schaden und Maschinenausfall erwarten.  Serviceaufträge und Ersatzteile werden bereits disponiert, das Teil geplantermassen zu einem passenden Zeitpunkt getauscht, bevor die Maschine ungeplant ausfällt.

  • 3-D Druck - additive Produktion 3-D Druck erlaubt die additive Herstellung dreidimensionaler Körper, die in spanender bearbeitung gar nicht möglich wären.   Darüber hinaus liegt die Stärke des 3-D-Drucks in der Small-Batch / Losgröße-1-Fertigung, dezentral, on-demand, just-in-time.

Business Case: Ein bekannter Hersteller von Flugzeug-Komponenten fertigt on-demand Kleinserien und Ersatzteile mit 3-D-Technologie. 

  • Der digital ausgestattete Mitarbeiter (Augmented Worker) Insbesondere Mitarbeiter in Fertigung und Logistik, aber auch in Transport oder Außendienst, die mobil bzw. nicht an einem stationären Arbeitsplatz tätig sind, verfügen über eine ergonomisch gestaltete digitale Ausstattung, die das Arbeiten erleichtert oder erst ermöglicht.  Diese technische Ausstattung umfaßt hier die bekannten digitalen Geräte wie Lesegeräte, SmartPhone oder Tablet, vermehrt aber auch Wearables wie Bracelets, Glasses, Head-Sets, Körperkameras oder digitalisierte Funktionskleidung mit einer Vielzahl von Sensoren und Kommunikationsschnittstellen für eine lückenlose Verbindung zum Umsystem.

Business Case In der Logistik bekommt der Vorarbeiter für Picking und Packing via Glasses virtuell weitere Auftragsinformation bereitgestellt, die er bisher handlingintensiv über Mobilfunk oder Papierkladde erhielt.

  • Mobile Smarte Robotik Fachkräftemangel, verbesserte Automationsbedingungen und KI werden zukünftig mehr Robotik erwarten lassen - und es möglich machen, dass bisher teure personalintensive Services erschwinglich werden oder dass Produktion aus bisherigen "Billiglohnländern" wieder zurückkehrt nach Europa und den USA.  Roboter werden ebenfalls mit eigener KI ausgestattet sein und mit eigenem Antrieb auf Rollen mobil werden. Ganze Robotflotten und -farmen werden sich teilautonom re-konfigurieren und zunächst gebäudeintern ähnlich fahrerlosen Transportsystemen selbsttätig bewegen.

Business CaseIm Klinikum führen Roboter Tätigkeiten aus, die körperlich schwer (Umbetten von Patienten), gut-strukturierbar (Essen- und Materialverteilung) oder im Mikrobereich (miniaturisierte OP) angesiedelt sind.

  • KI-verstärkte Automation Automation ist Software - zeitgemäße Automation bezieht Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz mit ein. KI-verstärkte Automation als lernendes System bezieht Umfelddaten und komplexere Logikstrukturen ein und generiert so eigenständig Bedingungs- und Aktivitäten-Sequenzen.  Unsere Software-Partner sind KI-konform aufgestellt.

Business Case:   Das Vendor-Managed-Inventory Tool als Teil des ERP-Systems speichert die Zulieferzeitpunkte und stellt Querbezüge zu Rahmen- und Umfelddaten her.  Auf Basis dieser gelernten Erfahrungsdaten der Logistik werden Bestell- und Dispositionszeitpunkte automatisch angepasst. 

 

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